Kosten einer kieferorthopädischen Behandlung für Kinder – Was sollten Sie wissen?
Was kostet eine Zahnspange wirklich – und was übernimmt die Krankenkasse?
Die Antwort: Es kommt darauf an.
Aber wir erklären Ihnen transparent, womit Sie realistisch rechnen können.
Liebe Eltern,
Doch wie bei jeder Behandlung stellen sich viele Fragen zu den Kosten und der Finanzierung. Ich möchte Ihnen hier eine Übersicht darüber geben, mit welchen Kosten Sie in Deutschland rechnen können und wie die Behandlungskosten in der Regel geregelt sind
Was kostet eine kieferorthopädische Behandlung?
Die Kosten variieren je nach Behandlung:
- einfache Zahnspange: ca. 600 – 1.000 €
- feste Zahnspange: ca. 4.000 – 6.500 €
- unsichtbare Lösungen: bis zu 8.000 € und mehr
👉 Wichtig: Jeder Fall ist individuell
Was zahlt die Krankenkasse bei Kindern?
Bei Kindern und Jugendlichen gilt:
👉 Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt die Kosten – aber nur bei medizinisch notwendigen Fehlstellungen
Das bedeutet konkret:
- Einteilung in sogenannte Schweregrade (KIG)
- Kostenübernahme erst ab KIG 3
👉 Gute Nachricht:
Eltern zahlen zunächst ca. 20% Eigenanteil, bekommen diesen aber nach erfolgreicher Behandlung zurück
- Art der Behandlung: Die Wahl der Behandlungsmethode (z. B. feste Zahnspange, lose Zahnspange, Aligner) hat einen großen Einfluss auf die Kosten. Eine feste Zahnspange, insbesondere wenn sie mehrere Jahre getragen wird, kann teurer sein als eine Behandlung mit herausnehmbaren Apparaturen.
- Behandlungsdauer: Die Dauer der Behandlung, also wie lange Ihr Kind die Zahnspange tragen muss, beeinflusst ebenfalls den Preis.
- KIG 3 bis 5: Hier übernimmt die gesetzliche Krankenkasse die Kosten für die Behandlung mit einer festen Zahnspange. In diesen Fällen müssen Eltern nur einen Eigenanteil von etwa 20 % der Behandlungskosten zahlen. Dieser Anteil muss im Voraus beglichen werden.
- KIG 1 und 2: Wenn die Fehlstellung weniger gravierend ist (KIG 1 oder 2), übernimmt die Krankenkasse in der Regel keine Kosten für eine kieferorthopädische Behandlung.
- Private Krankenversicherung (PKV): Bei privat versicherten Kindern hängt die Kostenübernahme von den individuellen Vertragsbedingungen ab. Oft übernimmt die private Krankenversicherung die Kosten für eine kieferorthopädische Behandlung, auch wenn die Fehlstellung nicht in die KIG 3 bis 5 fällt. Es ist wichtig, vor Beginn der Behandlung bei der eigenen Versicherung nachzufragen, welche Leistungen abgedeckt sind.
Nicht alles wird übernommen.
- unsichtbaren Zahnspangen
- zahnfarbenen Brackets
- besonderen Komfortlösungen
Wie viel kostet eine Zahnspange für Kinder wirklich?
Oft übernimmt die Krankenkasse den Großteil – Zusatzleistungen können extra kosten.
Muss ich alles sofort bezahlen?
Nein – die Kosten werden in der Regel über die Behandlungszeit verteilt.
Lohnt sich eine Zusatzversicherung?
Das hängt vom individuellen Fall ab – wir beraten Sie ehrlich.
Warum unterscheiden sich die Preise so stark?
Weil jede Behandlung individuell ist und verschiedene Methoden eingesetzt werden.
Sie möchten wissen, welche Kosten in Ihrem konkreten Fall entstehen?
👉 Vereinbaren Sie jetzt einen Termin in unserer Praxis in Ottobeuren.
Wir erklären Ihnen alles verständlich und transparent.
👉 Viele Eltern informieren sich bei uns nicht nur über Zahnspangen, sondern auch über die allgemeine Zahnentwicklung ihrer Kinder.
Wenn Sie sich zusätzlich für die Zahngesundheit im Kindesalter interessieren, finden Sie hier weitere Informationen:
👉 Kinderzahnmedizin & Prophylaxe bei Kindern
(inkl. Vorsorge, richtige Zahnpflege und frühzeitige Erkennung von Fehlstellungen)