Warum braucht man eine Krone?

Eine Zahnkrone ist eine hochwertige, feste Zahnversorgung, die dann notwendig wird, wenn ein Zahn so stark beschädigt ist, dass eine einfache Füllung nicht mehr ausreicht. Sie „krönt“ den geschwächten Zahn – im wahrsten Sinne des Wortes – und stellt seine Form, Stabilität und Funktion wieder her.

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Wann ist eine Krone sinnvoll?


Zahnkrone vor dem Einsetzen, Zahnarzt Schmücker in Ottobeuren Zahnkrone vor dem Einsetzen-Zahnarzt Schmücker-Ottobeuren



Zahnkrone nach dem Einsetzen, Zahnarzt Schmücker, Ulrichstr.6 in Ottobeuren Zahnkrone nach dem Einsetzen-Zahnarzt Schmücker-Ottobeuren


 Eine Krone ist meist notwendig bei:

  • Stark zerstörten Zähnen durch Karies oder Frakturen
  • Großen Füllungen, die nicht mehr ausreichend Halt im Zahn finden
  • Nach einer Wurzelbehandlung, weil der Zahn dann spröder und bruchanfälliger ist
  • Stark abgenutzten Zähnen (z. B. durch Knirschen)
  • Zur Versorgung von Implantaten
  • Zur ästhetischen Verbesserung, z. B. bei stark verfärbten oder deformierten Zähnen


Was leistet eine Zahnkrone?

  • Schützt den Zahn vor weiteren Schäden und Bruch
  • Stellt Kaufunktion und Biss wieder vollständig her
  • Verbessert die Ästhetik, z. B. durch natürlich aussehende Vollkeramik-Kronen
  • Erhöht die Lebensdauer eines stark geschädigten Zahns deutlich


EINE KRONE EINSETZEN – SO GEHT’S

Eine Krone ist wie eine Schutzkappe, die über den betroffenen Zahn gestülpt wird. Zuvor entfernt der Zahnarzt die Karies, formt den Zahn und nimmt vom behandelten Zahn und vom Gegenkiefer Abdrücke, die dem Zahntechniker als Vorlage für die Anfertigung der Krone dienen. Da das in der Regel ein paar Tage dauert wird der Zahn mit einem Provisorium geschützt. Ist die Krone dann fertig, wird sie zunächst anprobiert, bevor der Zahnarzt sie schließlich mit einem Spezialzement befestigt.

DER KLASSIKER: VOLLGUSSKRONEN

Eine Vollgusskrone ist aus Gold oder einem anderen mundverträglichen Metall. Sie kommt heute fast nur noch im Seitenzahnbereich zum Einsatz, da es optisch schönere Lösungen für den Frontzahnbereich gibt. Die Vorteile von Vollgusskronen: Sie sind besonders lange haltbar.

ÄSTHETISCHE ALTERNATIVE: VERBLENDKRONE

Kronen wirken optisch schöner, wenn sie mit Keramik oder Kunststoff verblendet sind. Dabei wird entweder der komplette Metallkern ummantelt oder nur der nach außen sichtbare Teil mit einer entsprechenden Schicht des zahnfarbenen Materials versehen. Kunststoff und Keramik besitzen unterschiedliche Materialeigenschaften und ästhetische Qualitäten. Welches Material für den Patienten optimal geeignet ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab, die der Zahnarzt am besten abwägen kann und mit dem Patienten bespricht.

NATÜRLICH WEISS: DIE VOLLKERAMIKKRONE

Die ästhetisch ansprechendste Lösung für eine Kronenversorgung ist die Vollkeramikkrone, denn Keramik lässt sich in Farbe und Form ideal den restlichen Zähnen anpassen. Vollkeramikkronen sehen einem natürlichen Zahn zum Verwechseln ähnlich und können selbst vom Fachmann oft nur schwer als künstlicher Zahn erkannt werden. Damit sind sie vor allem für den Einsatz im Frontzahnbereich bestens geeignet.


WENN DER ZAHN NOCH IN TEILEN ERHALTEN IST: DIE TEILKRONE

Ist der Defekt im Zahn zu groß für eine Füllung, gleichzeitig aber noch nicht so ausgedehnt, dass eine komplette Überkronung notwendig ist, versorgt der Zahnarzt den Zahn in der Regel mit einer Teilkrone. Dabei werden nur Teile des Zahnes überkront. Die fertige Teilkrone ersetzt die erkrankte Substanz des Zahnes und rekonstruiert die komplette Kaufläche. Als Material kommen Gold oder andere Metalle, und auch Keramik zum Einsatz.

KOSTEN UND ERSTATTUNG: ES GIBT BEFUNDORIENTIERTE FESTZUSCHÜSSE

Unabhängig von Art und Umfang der Kronen oder Brückenversorgung erhält der Patient von den gesetzlichen Krankenversicherungen einen dem jeweiligen Befund entsprechenden Festzuschuss. Dabei gilt die BONUSREGELUNG. Über die Höhe der Kosten und des Zuschusses informiert der Zahnarzt. Die Patienten erhalten vor der Behandlung einen individuell ausgearbeiteten HEIL- UND KOSTENPLAN sowie weitergehende Informationen von ihrem Zahnarzt. Für Privatpatienten gelten die jeweils mit der privaten Kasse getroffenen Vereinbarungen.

FUNKTIONSANALYTISCHE LEISTUNGEN

Damit der Zahnersatz optimal sitzt und die ursprüngliche Kaufunktion vollständig wiederhergestellt wird, setzt der Zahnarzt bei Bedarf sogenannte FUNKTIONSANALYTISCHE LEISTUNGEN (FAL) ein. Vor allem bei umfangreichem Zahnersatz oder Vorerkrankungen der Kiefergelenke reicht es in der Regel nicht aus, dass im Zahnlabor nach standardisierten Verfahren gearbeitet wird. Vielmehr muss das individuelle Kausystem genau vermessen werden, um das ideale Zusammenspiel von Unter- und Oberkiefer zu ermitteln. Die hierbei gewonnenen Erkenntnisse gibt der Zahnarzt an den Zahntechniker weiter. So erhält der Patient „neue“ Zähne, mit denen er wieder mühelos und kräftig zubeißen kann.

Warum Goldlegierungen bei Metall-Keramik-Kronen besser sind als NEM (Nicht-Edelmetall) Grundgerüste

Metall-Keramik-Kronen bestehen aus einem Metallgerüst, das mit zahnfarbener Keramik verblendet wird. Die Wahl des richtigen Metallgerüsts spielt dabei eine entscheidende Rolle für Langlebigkeit, Verträglichkeit und Ästhetik der Krone.

Goldlegierungen – die hochwertige Lösung

Goldlegierungen, auch als Edelmetall-Legierungen bezeichnet, bestehen neben Gold z. B. aus Platin, Palladium oder Silber. Sie zeichnen sich durch folgende Vorteile aus:
Biokompatibilität und Verträglichkeit
Goldlegierungen sind extrem gut körperverträglich (biokompatibel) und lösen kaum allergische Reaktionen aus. Das ist besonders wichtig bei empfindlichen Patient:innen oder bei Kronen im sichtbaren Bereich.
Präziser Randschluss
Gold lässt sich sehr exakt verarbeiten. Dadurch entsteht ein besonders dichter, passgenauer Kronenrand, was das Risiko von Bakterieneintritt, Sekundärkaries oder Zahnfleischentzündungen deutlich verringert.
Geringere Korrosionsgefahr
Goldlegierungen sind korrosionsbeständig – das heißt: Sie reagieren kaum mit dem Speichel oder anderen Materialien im Mund. NEM hingegen kann zu Korrosion und sogar zu Spannungsrissen in der Keramik führen.
Bessere Keramikhaftung
Die Verbindung zwischen Keramik und Goldgerüst ist stabiler und langlebiger. Bei NEM kann es über die Jahre häufiger zu Abplatzungen der Keramikverblendung kommen.

Was ist der Nachteil von NEM (Nicht-Edelmetall)?
NEM-Legierungen (z. B. aus Kobalt-Chrom) sind günstiger, aber:

  • Härter und spröder, was die Keramik stärker belastet
  • Weniger passgenau verarbeitbar
  • Höheres Risiko für Allergien oder Metallunverträglichkeiten
  • Mehr Spannung in der Keramik, daher höheres Risiko für Abplatzungen

Fazit: Goldlegierung = langlebiger, verträglicher, präziser


Wenn Sie Wert auf Qualität, Verträglichkeit und langfristige Stabilität legen, ist eine Krone mit Goldlegierung unter der Keramik die bessere Wahl. Gerade im Seitenzahnbereich, wo hohe Kaukräfte wirken, zeigt sich der Vorteil besonders deutlich.


Wir beraten Sie gerne persönlich in unserer Praxis Schmücker in Ottobeuren – auch zu allen Materialoptionen und individuellen Kosten.


Häufige Fragen zu Zahnkronen



Zahnarztpraxis Schmücker in Ottobeuren

Werden die Kosten für eine Zahnkrone von der Krankenkasse übernommen?
Gesetzlich Versicherte erhalten für Zahnkronen und Teilkronen einen festen Zuschuss der Krankenkasse. Die Höhe richtet sich nach der sogenannten Regelversorgung. Mit einem regelmäßig geführten Bonusheft erhöht sich dieser Zuschuss zusätzlich. Die verbleibenden Kosten gelten als Eigenanteil. Die Standardversorgung umfasst meist metallische Kronen. Wer sich eine ästhetisch hochwertigere Lösung wie Vollkeramik oder Zirkon wünscht, muss die Mehrkosten selbst tragen oder kann – sofern vorhanden – eine Zahnzusatzversicherung nutzen.

In unserer Praxis beraten wir Sie transparent zu allen Möglichkeiten und erstellen vor der Behandlung einen verständlichen Heil- und Kostenplan.

Welche Arten von Zahnkronen gibt es?


Zahnkronen unterscheiden sich vor allem in ihrer Optik, Haltbarkeit und Verträglichkeit. Besonders natürliche Ergebnisse erzielen heute moderne Vollkeramik- und Zirkonkronen. Wir verwenden in der Zahnarztpraxis Schmücker in Ottobeuren überwiegend  Kronen aus Metall mit einer Vollkeramik als Verblendung, da diese ästhetisch, stabil, langlebig und biologisch besonders überzeugend sind.

  • Vollkeramikkrone
    Vollkeramikkronen wirken besonders natürlich und sind kaum von echten Zähnen zu unterscheiden. Sie enthalten kein Metall und sind daher sehr gut verträglich. Gerade im sichtbaren Bereich bieten sie die schönste Ästhetik.
  • Zirkonkrone
    Zirkon ist eine besonders stabile Hochleistungskeramik. Diese Kronen verbinden natürliche Optik mit hoher Belastbarkeit und eignen sich sowohl für Front- als auch Backenzähne.
  • Metall- oder Goldkrone
    Metallkronen kommen heute hauptsächlich im nicht sichtbaren Backenzahnbereich zum Einsatz. Sie gelten als langlebig und robust, werden aber aus ästhetischen Gründen deutlich seltener gewählt.
  • Verblendkrone
    Bei einer Verblendkrone wird ein Metallgerüst mit zahnfarbener Keramik überzogen. Dadurch entsteht eine Kombination aus Stabilität und Ästhetik.
  • Kunststoffkronen
    Kunststoffkronen dienen meist als Provisorium während der eigentlichen Behandlung und sind normalerweise keine dauerhafte Lösung.

Was ist der Unterschied zwischen einer Teilkrone und einer Vollkrone?
Eine Teilkrone ersetzt nur den beschädigten Bereich eines Zahnes. Sie wird eingesetzt, wenn noch ausreichend gesunde Zahnsubstanz vorhanden ist und keine vollständige Überkronung notwendig ist. Eine Vollkrone hingegen umfasst den gesamten sichtbaren Teil des Zahnes wie eine schützende Kappe. Sie kommt zum Einsatz, wenn der Zahn stark beschädigt oder instabil ist. Beide Varianten werden individuell angefertigt und stellen Funktion, Stabilität und natürliche Ästhetik wieder her.

Welche Voraussetzungen müssen vor einer Kronenbehandlung erfüllt sein?
Vor jeder Versorgung prüfen wir sorgfältig, ob Zahn, Zahnfleisch und Kieferknochen gesund sind. Entzündungen an Zahnwurzel oder Zahnnerv müssen vor der Kronenbehandlung vollständig behandelt werden. Dafür fertigen wir bei Bedarf aktuelle Röntgenbilder an und kontrollieren die gesamte Zahnsituation gründlich. Nach Zahnentfernungen oder Implantationen muss zunächst eine vollständige Heilung erfolgen.

Wie läuft eine Behandlung mit Zahnkronen ab?
Zunächst wird der betroffene Zahn vorbereitet und schonend beschliffen. Anschließend erfolgt meist ein digitaler Scan für die Herstellung der neuen Krone. Bis zur Fertigstellung erhalten Sie ein Provisorium, damit der Zahn geschützt bleibt und Sie normal sprechen und kauen können. Gemeinsam wählen wir anschließend die passende Zahnfarbe aus. Die endgültige Krone wird individuell im zahntechnischen Labor angefertigt und einige Tage später eingesetzt. Vor dem endgültigen Befestigen kontrollieren wir Sitz, Farbe und Biss genau. Erst wenn alles perfekt passt, wird die Krone dauerhaft befestigt. Bei guter Pflege können hochwertige Zahnkronen viele Jahre halten – oft 10 bis 20 Jahre oder länger.

Wie lange hält eine Zahnkrone?
Die Haltbarkeit hängt von Material, Zahnpflege und Belastung ab. Hochwertige Kronen aus Vollkeramik oder Zirkon können bei guter Mundhygiene viele Jahre zuverlässig funktionieren.
Regelmäßige Kontrolltermine und professionelle Zahnreinigungen helfen zusätzlich dabei, die Lebensdauer Ihrer Zahnkrone zu verlängern.

Sind Zahnkronen schmerzhaft?
Die Behandlung erfolgt in der Regel unter lokaler Betäubung und ist normalerweise schmerzarm. Nach dem Beschleifen kann der Zahn vorübergehend etwas empfindlich reagieren, was sich meist schnell wieder legt.

Unser Ziel ist eine möglichst angenehme und entspannte Behandlung für unsere Patientinnen und Patienten.


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