Welcher Zahnersatz ist der Richtige?

Ich als ihr Zahnarzt Hans-Werner Schmücker in Ottobeuren arbeite ausschließlich mit Dentallaboren aus der Region in Ottobeuren, Legau, Memmingen und dem Allgäu zusammen, da neben der Regionalität, mir besonders die Qualität und Professionalität zum Wohle ihrer Gesundheit wichtig ist. Dieser hohe Qualitätsanspruch ist mir und sollte auch Ihnen ihre Gesundheit wert sein. 

Vorsicht ist geboten bei Zahnersatz, der nur scheinbar in Deutschland hergestellt wird. Es gibt zahlreiche Labore, die lassen den Großteil der Arbeit in China anfertigen und nur die letzten Arbeitsschritte werden in Deutschland durchgeführt. So etwas darf sich sogar „made in Germany“ nennen. Nehmen wir das Beispiel China: Dort wird zwar immer wieder geworben, dass der Zahnersatz unter der Aufsicht von deutschen Zahntechnikermeistern hergestellt wird, auf fünf Meister kommen dabei allerdings oft 2.000 bis 3.000 Arbeiter. Wirkliche Kontrolle ist unter solchen Bedingungen kaum möglich. In Deutschland kommen dagegen auf einen Meister in der Regel fünf Zahntechniker. Die Arbeiter, die in China den Zahnersatz anfertigen, sind auch keine Zahntechniker, sondern angelernte Hilfskräfte. Ferner werben ausländische Labore oft damit, dass sie nach ISO (Internationale Organisation für Normung) zertifiziert sind. In Deutschland ist jedoch das strengere MPG (Medizinproduktegesetz) der Maßstab. Dieses Gesetz gilt nur in Deutschland und kann im Ausland entsprechend nicht kontrolliert werden. Gerade aus China berichten die Medien immer wieder, dass Giftstoffe im dort hergestellten Kinderspielzeug und sogar in Lebensmitteln (Milchpulver) gefunden werden. Was wäre, wenn Giftstoffe im Zahnersatz verarbeitet würden? Zahnersatz trägt man schließlich den ganzen Tag im Mund. 

Mein klares Bekenntnis „Ich arbeite nur mit Laboren aus der Region“ ist daher auch ein Pluspunkt für die Praxis, mit dem gesundheitsbewusste Patienten rechnen können.

Zahnersatz ist der Überbegriff für die verschiedenen Möglichkeiten, geschädigte oder fehlende Zähne zu ersetzen. Die zahnmedizinische Fachrichtung, die sich mit der Planung, Herstellung und dem Einsetzen von Zahnersatz beschäftigt, wird als Prothetik bezeichnet.

Während sich kleinere Zahnschäden noch mit einfachen Füllungen versorgen lassen, ist bei größeren Schädigungen eine Form des Zahnersatzes notwendig. Die Möglichkeiten, die die moderne Zahnmedizin bietet, sind sehr vielfältig, und für ein bestimmtes Problem stehen gleich mehrere Therapien zur Verfügung.

Welcher ist der richtige Zahnersatz?
Welche Zahnersatzform – ob festsitzend oder herausnehmbar – die bessere Lösung darstellt, lässt sich pauschal nicht beantworten, da jede prothetische Lösung ihre Vor- und Nachteile hat und vom jeweiligen Patientenfall abhängig ist. Zahnimplantate gelten zwar generell als überlegene Zahnersatzform, aber sie müssen nicht immer die optimale Lösung für die individuelle Situation des Patienten darstellen.

Verallgemeinernd lässt sich sagen, dass bei kleinen Lücken mit stabilen Nachbarzähnen sowohl ein Implantat als auch eine feste Brücke nahezu immer eine Lösung darstellen. Bei größeren Lücken von z.B. vier oder fünf aufeinanderfolgenden Zähnen kann keine Brücke mehr eingesetzt werden, da eine zu hohe Belastung auf die tragenden Pfeilerzähne wirken würde. Hier wäre ein herausnehmbarer oder implantatgetragener Zahnersatz in Erwägung zu ziehen.

Im Folgenden stellen wir Ihnen kurz die wichtigsten Formen des Zahnersatzes sowie deren Vor- und Nachteile vor.

Welche Arten von Zahnersatz gibt es?

 

Bei der Frage nach der Art des Zahnersatzes lässt sich zuerst eine grobe Unterscheidung in festsitzenden, herausnehmbaren und kombinierten Zahnersatz treffen. Im Folgenden haben wir Ihnen die wichtigsten Informationen zu den verbreitetsten Arten des Zahnersatzes zusammengestellt.

Festsitzender Zahnersatz

Wie sein Name schon verrät, ist festsitzender Zahnersatz – nachdem er einmal eingesetzt wurde – fest im Mund verankert und nicht mehr eigenhändig zu entfernen. Dazu zählen z.B. Kronen, Brücken und Implantate. Der festsitzende Zahnersatz wird häufig bevorzugt, da er aufgrund seiner hohen Stabilität und seines Tragekomforts den natürlichen Zähnen am ähnlichsten ist.

Wer sich mit festsitzendem Zahnersatz versorgen lässt, kann mit einer langen Haltbarkeit rechnen. Zahnimplantate – die im Kieferknochen verankert werden und dort wie künstliche Zahnwurzeln verbleiben – bilden hier die Ausnahme, sie können im besten Fall ein Leben lang halten. Auch deshalb haben sie sich als komfortable Lösung etabliert und sind immer öfter der Zahnersatz der Wahl.

2 Arten von festsitzendem Zahnersatz: 

  • Brücken

    Um mit einer Brücke einen verlorengegangenen Zahn und damit sowohl Kaufähigkeit, Sprache als auch Ästhetik wiederherzustellen, werden die benachbarten Zähne als eine Art Anker eingesetzt, denn an ihnen wird die Brücke befestigt. Der Vorteil von Brücken ist, dass sie vom Patienten als natürlich wahrgenommen werden und nicht als störender Fremdkörper, wie es beispielsweise bei der Teilprothese der Fall ist. Ein Nachteil bei manchen Brücken ist, dass die Nachbarzähne zum Ausüben ihrer Ankerfunktion beschliffen werden müssen und somit wertvolle Zahnsubstanz unwiederbringlich verloren geht, sollten allerdings Pfeilerzähne durch eine Wurzelbehandlung oder durch großflächige Füllungen "geschädigt" sein, erübrigt sich dieser Nachteil. Für eine Brücke fallen die Kosten ganz unterschiedlich aus, was vor allem daran liegt, dass sehr viele verschiedene Materialien für diese Art der Versorgung zur Verfügung stehen – von Stahl über Vollkeramik bis zu individuellen Leistungen.Jedoch werden Brücken von der Krankenkasse in jedem Fall bezuschusst, sofern vor der Behandlung der entsprechende Heil- und Kostenplan genehmigt wurde, den Ihr Zahnarzt ausstellt.
  • Zahnimplantate

    Standardimplantate
    Implantate sind die wohl sicherste und dauerhafteste Art der Versorgung mit Zahnersatz. Sie garantieren eine Funktion wie natürliche Zähne, sind pflegeleicht, sorgen für einen festen Biss und sind von außen nicht als Zahnersatz zu erkennen.


Herausnehmbarer Zahnersatz

Zahnlücken beeinträchtigen die gesunde Funktion des Gebisses zum Teil erheblich – Zahnersatz wie beispielsweise Zahnprothesen sind darum nicht nur ästhetisch angeraten, wenn viele Zähne fehlen, sondern auch medizinisch notwendig, wenn Fehlbelastungen des Kiefers vermieden und die gesunde Kaufunktion wiederhergestellt werden soll.
Herausnehmbarer Zahnersatz lässt sich im Gegensatz zu festsitzendem Zahnersatz selbstständig einsetzen und herausnehmen, was vor allem zur Reinigung eine komfortable Lösung ist. Zu herausnehmbarem Zahnersatz gehören etwa Totalprothesen (Vollprothesen) sowie Teilprothesen.

Arten von herausnehmbarem Zahnersatz: 

  • Vollprothese / Totalprothese


Vollprothesen, auch Totalprothesen genannt, sind der Zahnersatz für einen gänzlich zahnlosen Ober- oder Unterkiefer. Umgangssprachlich nennt man die Vollprothese auch schlicht »Gebiss«. Eine Vollprothese macht möglich, dass trotz Zahnlosigkeit bald wieder reguläres Kauen und Sprechen gegeben ist, zudem sorgt sie für ein ästhetisches Erscheinungsbild. Damit leistet sie einen nicht zu vernachlässigenden Beitrag zur Lebensqualität.

Vollprothesen gewinnen ihren Halt durch passgenaues Anliegen am Kiefer. Durch einen leichten Speichelfilm, der sich natürlicherweise zwischen Prothese und Mundschleimhaut bildet, wird sie fest an letztere gepresst und hält daher in der Regel zuverlässig. Zum Reinigen kann die Prothese leicht herausgenommen werden. Vollprothesen im Unterkiefer halten durch diese fehlende Anpresswirkung und durch einen fehlenden Kieferkamm oft sehr schlecht.

Ein Zuschuss von der Krankenkasse ist gesetzlich Versicherten jedoch garantiert, sofern der vom Zahnarzt ausgestellte Heil- und Kostenplan vor der Behandlung genehmigt wurde.

Arten von herausnehmbarem Zahnersatz: Teilprothese / Klammerprothese

  • Teilprothese

Wenn das Gebiss noch natürliche Zähne aufweist, darin jedoch eine oder mehrere Zahnlücken geschlossen werden müssen, bietet sich eine Teilprothese an. Während eine Vollprothese einen gänzlich zahnlosen Kiefer versorgt, ist die Teilprothese ihrem Namen zufolge also für den Ersatz eines Teils der natürlichen Zähne verantwortlich.
Teilprothesen können an den noch verbliebenen natürlichen Zähnen befestigt werden. Nicht selten wird dies mit von Klammern bewerkstelligt. Für die Versorgung mit einer solchen Klammerprothese müssen die gesunden Haltezähne nicht beschliffen werden, was diese Art des Zahnersatzes vergleichsweise schonend macht.

Vorteile von Klammerprothesen

  • unkompliziert in der Herstellung
  • überschaubare Kosten
  • minimales Verfahren notwendig
  • im Bedarfsfall erweiterbar




Nachteile von Klammerprothesen

  • relativ aufwendig im Alltag
  • eingeschränkte Lautbildung
  • niedrigere Kaufähigkeit als mit natürlichen Zähnen
  • relativ schwacher Prothesenhalt (vor allem bei Unterkieferprothesen)
  • Optik (z.B. sichtbare Klammern)
  • Mögliche Schädigung der tragenden Pfeilerzähne (Überlastung, Abrieb)
  • Möglichkeit des Kieferknochen-Abbaus (vor allem bei parodontal geschädigten, sprich wackeligen Zähnen)


Die Kosten für eine Teilprothese unterscheiden sich abhängig von der Art, dem Material und den individuellen Zusatzleistungen: Ein Festzuschuss der Krankenkassen ist jedoch in jedem Fall gegeben, sofern der Heil- und Kostenplan vor der Versorgung von der Kasse genehmigt wurde.

Kombinierter Zahnersatz
Neben festsitzendem und herausnehmbaren Zahnersatz gibt es den sogenannten kombinierten Zahnersatz, der aus einem fest verankerten und einem herausnehmbaren Element besteht. Das Prinzip beruht darauf, dass ein Teil des Zahnersatzes fest im Gebiss verankert ist, der andere jedoch selbstständig entfernbar bleibt, was vor allem zur Reinigung nötig ist.

Seinen festen Halt gewinnt der kombinierte Zahnersatz, weil die gesunden umliegenden Zähne überkront werden. Auf die Krone können Verbindungselemente gesetzt werden, die anschließend jedoch flexibel bleiben und zum Reinigen herausgenommen werden können.  Zahnersatz-Lösungen wie die Teleskopprothese, die besonders großen Komfort und hohe Stabilität bietet, erfreuen sich in den vergangenen Jahren immer größerer Beliebtheit.

Arten von kombiniertem Zahnersatz: 

Teleskopprothese


Wenn noch natürliche Zähne im Gebiss verblieben sind, kann mithilfe einer Teleskopprothese eine oder mehrere Zahnlücken geschlossen werden. Sollten im Laufe der Zeit mehr Zähne verloren gehen, kann eine Teleskopprothese zudem problemlos erweitert werden. Die Teleskopprothese wird unter den kombinierten Zahnersatz empfohlen, denn sie besteht aus einem dauerhaft im Gebiss verankerten und einem herausnehmbaren Element. Beide Elemente werden im Fall der Teleskopprothese über sogenannte Teleskopkronen miteinander verbunden. Dass Innenteleskop, genannt auch Primärkrone, wird dabei fest verankert, während das Außenteleskop (die Sekundärkrone) in die Prothese gesetzt wird. Durch das harmonische Ineinandergleiten von Innen- und Außenkrone erhält diese Art des Zahnersatzes ihren zuverlässigen Halt.

Vorteile von Teleskopprothesen

  • bei Bedarf erweiterbar
  • relativ leicht zu pflegen
  • relativ ausgeglichene Pfeilerbelastung (bei entsprechend ausreichender Anzahl)
  • hohe Haltbarkeit
  • kombinierbar mit Zahnimplantaten


Nachteile von Teleskopprothesen

  • gesunde Zahnsubstanz muss von Nachbarzähnen abgetragen werden
  • ästhetisch anspruchsvoll (Doppelkronen in der Regel größer als natürliche Zähne, Übergang zum Zahnfleisch manchmal sichtbar)




Teleskopprothesen sind leicht in der Handhabung, erleichtern das Sprechen und Essen erheblich, sind gut zu reinigen und werden deshalb auch häufig eingesetzt. 

Es lassen sich drei Gruppen von Zahnersatz-Materialien unterscheiden:

  1. Metalle (vor allem Titan) für Zahnimplantate, sowie Goldlegierungen für Vollgusskronen
  2. Hochleistungskeramik (Zirkonoxid) für künstliche Zahnkronen
  3. Kunststoff (für Prothesen und künstliche Zahnkronen)

Oftmals wird für die Herstellung von Zahnersatz eine Kombination mehrerer Materialien verwendet. Verblendkronen etwa bestehen aus einem Metallkörper, verblendet mit einer Keramikschicht, die farblich nicht von den natürlichen Zähnen zu unterscheiden ist. Dadurch kann sich die künstliche Zahnkrone auch optisch perfekt in die Zahnreihe einfügen.

Teilprothesen hingegen bestehen aus einer Gaumenplatte aus Kunststoff, sowie aus metallenen Befestigungsklammern und künstlichen Zahnkronen, die aus Keramik oder Kunststoff gefertigt werden.

Zahnimplantate setzen sich aus einem Implantatkörper aus Titan, sowie einer Keramikkrone zusammen. Darüber hinaus gibt es jedoch auch Implantate aus Vollkeramik.

Vorteile von Zahnersatz
Wenn fehlende Zähne das äußerliche Erscheinungsbild verändern und z.B. beim Lachen sichtbar werden, führt das beim Patienten nicht selten zu Verunsicherung über das Äußere. Die Folgen können bis zu Depression und Isolation reichen. Doch das ist nur eine Seite: Gravierender sind die gesundheitlichen Beeinträchtigungen, die fehlende Zähne auslösen können. Sie reichen von Sprachstörungen, über Probleme beim Kauen bis zu weitreichenden Erkrankungen des Gebisses und Mundraums. Besteht eine Lücke über einen längeren Zeitraum hinweg, können sich zudem benachbarte und gegenüberliegende Zähne in Richtung der Lücke bewegen, da ihnen die Gegenbelastung des ehemaligen Zahnes fehlt. Dadurch kann es zu einer veränderten Bisslage und als Folge zu einer übermäßigen Abnutzung der Zähne sowie Problemen im Kiefergelenk kommen.

Das Fazit lautet daher, dass jeder fehlende Zahn dringend ersetzt werden sollte. Glücklicherweise hält die moderne Zahnmedizin eine lange Reihe von bewährten Methoden bereit, die Sie schon bald wieder befreit und entspannt lächeln, essen und sprechen lassen.

Zahnersatz-Versorgung: Muss ich Schmerzen befürchten?
Es gibt sehr viele unterschiedliche Möglichkeiten der Versorgung mit Zahnersatz: einige, die sich schneller umsetzen lassen und andere, die aufwendigere zahnärztliche Leistungen erfordern. Abgesehen vom hohen zeitlichen Aufwand müssen Sie während jeglichem für Ihre Versorgung notwendigen Eingriff jedoch keine Schmerzen befürchten. Die moderne Zahnmedizin und Anästhesie sind schonend, sicher und so konzipiert, dass für Sie die Behandlung schmerzfrei verläuft. Sorgen Sie sich dennoch um etwaige Schmerzen, ist es in vielen Fällen möglich, eine Behandlung (zum Beispiel das Einsetzen von Implantaten) in Vollnarkose durchführen zu lassen. Sollten Sie unter starker Zahnarztangst leiden, wenden Sie sich im Vorhinein vertrauensvoll an Ihren Zahnarzt: Zahnarztangst ist verbreitet, und Ihr Arzt ist darauf eingestellt, Sie individuell und rücksichtsvoll dazu zu beraten.

Schmerzen nach dem Einsetzen von Zahnersatz
Völlig normal sind leichte Schmerzen, wenn sie unmittelbar nach der Versorgung mit Zahnersatz einsetzen. Denn ob es sich um eine Brücke, eine Krone oder Zahnimplantate handelt: Es befindet sich nun ein „Fremdkörper“ in Ihrem Mund, an den Sie sich erst gewöhnen müssen. Zudem sind neu in den Kieferknochen eingebrachte Zahnimplantate per Definition frische Wunden, denen Ihr Körper sich erst einmal widmen muss. So wie jede andere Wunde auch, muss sie einheilen und verheilen.

Zahnersatz und Schmerzen: Nach der Implantation
Aus medizinischer Perspektive sind Schmerzen nach dem Einbringen von Zahnimplantaten also völlig normal. Ihr Zahnarzt gibt Ihnen für diesen Fall nach dem Eingriff ein Schmerzmittel mit nach Hause, sodass Sie gleich auf eventuelle Schmerzen reagieren können. In den meisten Fällen verheilen frisch eingesetzte Implantate unkompliziert. Sollten Sie jedoch Schmerzen haben oder eine Schwellung bemerken, sorgt eine kühlende Kompresse meist für schnelle Linderung.

Zahnersatz und Schmerzen: Entzündungen am Implantat
Auch nach längerer Zeit können Implantate Schmerzen verursachen, obwohl sie anfangs problemlos verheilt sind. Der Grund ist in der Regel eine Entzündung in der Nähe des Implantats, eine sogenannte Periimplantitis. Diese wiederum wird meistens durch mangelhafte Mundhygiene begünstigt. Für jeden Menschen, jedoch speziell für Träger von Zahnersatz, ist darum eine gründliche Hygiene-Routine wichtig, um Zahnfleisch- und andere Entzündungen zu verhindern, die nicht zuletzt durch bakterielle Beläge entstehen.
Werden Implantate nicht gut gepflegt, können sie sich mit der Zeit lockern und im ungünstigsten Fall sogar verloren gehen. Vergessen Sie darum nicht, Ihre Zähne morgens und abends gründlich zu putzen und Zahnseide zu verwenden, um Beläge zu beseitigen, bevor sie Entzündungen auslösen können. Es empfiehlt sich darüber hinaus, ein bis zweimal im Jahr eine Professionelle Zahnreinigung einzuplanen, die Ihre Zähne und den gesamten Mundraum gründlich von schädlichen Einflüssen befreit

Im Sinn der regionalen Verwurzelung versuchen wir, alle Zulieferungen und Dienstleistungen, die in einer modernen Zahnarztpraxis benötigt werden, so regional wie möglich einzukaufen. Vom zahntechnischen Labor, über den Handwerker aus der Umgebung von Ottobeuren, bis zur Versorgung mit medizinischen Produkten gilt: Wenn es regional bezogen werden kann, stärken wir die heimische Wirtschaft. 


Man muss auch bedenken, was Zahnersatz eigentlich bedeutet: Es handelt sich um den künstlichen Ersatz der Zähne durch metallische und nichtmetallische Werkstoffe, die in ein „lebendiges System“ eingebaut werden. Der Zahnersatz muss so perfekt angepasst werden, dass er die komplexen Abläufe im Kausystem aus Zähnen, Kiefergelenken, Kaumuskulatur und neuromuskulären Wechselwirkungen nicht stört und so die Gesundheit gefährdet.

Die Herstellung von hochwertigem Zahnersatz, der ästhetischen und funktionellen Ansprüchen genügen soll, stellt hohe Anforderungen an das Team Zahnarzt und Zahntechniker. Jede Anfertigung stellt ein Unikat dar, das individuell an die jeweilige Mundsituation präzise angepasst werden muss. Umfangreiches Wissen über technische Verfahren und Materialien, Kenntnisse zu Anatomie und Biomechanik des Kausystems, sowie handwerkliches Know-how und künstlerische Kreativität sind elementare Voraussetzungen, über die Zahntechniker verfügen müssen, um diesem Anspruch gerecht zu werden.

 

Ich als ihr Zahnarzt Hans-Werner Schmücker in Ottobeuren arbeite ausschließlich mit Dentallaboren aus der Region in Ottobeuren, Legau und Memmingen zusammen, da neben der Regionalität, mir besonders die Qualität und Professionalität zum Wohle ihrer Gesundheit wichtig ist. Dieser hohe Qualitätsanspruch ist mir und sollte auch Ihnen ihre Gesundheit wert sein.


Ihr Zahnarzt Hans-Werner Schmücker



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